• Featured Image Rivet Wars – Super Robot Punch / Asmodee

    Rivet Wars von Super Robot Punch war einer der Kickstarter, die mich sofort ob der Optik begeistert haben und ich mich dazu schon fast gezwungen sah, da den einen oder anderen Euro zu investieren. Eingedenk der Tatsache, dass die Weltkriegsthematik in Deutschland nicht unbedingt der letzte Schrei bezüglich Lokalisierungen ist, war es mir sowieso klar, das ich mit einer deutschen Version gar nicht rechnen bräuchte. Die Grundversion des Spiels kam dann auch recht zügig, für Kickstarterverhältnisse fast schon unfassbar pünktlich und dann begann das lange Warten auf die Stretchgoals, die Monat um Monat verschoben worden sind. Continue reading  Post ID 2294



  • Featured Image Lost Legacy – Pegasus/AEG

    “Aller guten Dinge sind drei” sagt schon ein altes Sprichwort, das man sich auch anscheinend in der Führungsetage von Pegasus gedacht hat. Da aber die Herren Esser & Finkernagel (Führungsetage von Pegasus) sich keinen dritten Gesellschafter ins Boot holen wollten, dachten sie sich wohl: “Hey, machen wir doch ein drittes Spiel mit der Spielmechanik von Love Letter”

    Nach der Liebesschnulze (Love Letter) und der Munchkin Variante (Loot Letter) gibt es nun auch ein Science Fiction Thema, nämlich Lost Legacy. Aber im Gegensatz zu seinen beiden Geschwistern sind hier gleich 32 Karten in der Box, eine Verdoppelung des Spielmaterials sozusagen. Continue reading  Post ID 2268



  • Featured Image Get Lucky – Truant Spiele

    Get Lucky von Truant Spiele lehnt sich sehr eindeutig an den Klassiker Kill Doktor Lucky an, der bereits seit vielen Jahren ein steter Dauerbrenner unter der Flagge von Truant ist und, trotz seiner eher schwachen Ausstattung, aus kaum einer Spielesammlung wegzudenken ist.

    Mit Get Lucky gibt es nun eine rein Kartenbasierte Variante des Themas, denn natürlich ist es auch hier das Spielziel, den “abscheulichen alten Mann” zu töten.

    Aber natürlich will jeder selbst derjenige sein, der Dr. Lucky das Lebenslicht ausknipst und keinesfalls will man zulassen, dass ein anderer den Ruhm einheimst. Continue reading  Post ID 2264



  • Featured Image Loot Letter (Munchkin) – Pegasus/AEG

    Hm, ich bin zwiegespalten. Vor wenigen Tagen noch habe ich Love Letter von Pegasus/AEG noch über den Klee gelobt und bin auch immer noch sehr von diesem Spiel angetan. Trotz sehr wenig Spielmaterial ist Love Letter ein Spiel, das sofort zu fesseln weiß und sowohl Viel-, als auch Gelegenheitsspielern gut von der Hand geht. Das wenige Spielmaterial ist optisch schön gestaltet, haptisch angenehm und das Spielprinzip ratzfatz erklärt, verinnerlicht und schnell umgesetzt. Continue reading  Post ID 2258



  • Featured Image BAM! Ein Partyspiel – Pegasus

    Bereits letztes Jahr zur Spiel erschien BAM! – Das unanständig gute Wortspiel bei Pegasus und fand den Weg in meine Sammlung. Anfangs haben wir es sehr gern gespielt, dann geriet es, mangels Gelegenheit, ein wenig in Vergessenheit, um letztens bei einer Geburtstagsfeier ein furioses Comeback zu feiern.

    Worum geht es bei BAM! ?

    In erster Linie ist BAM! ein Partyspiel, das unflätig, zotig und unter der Gürtellinie stattfindet. Ideal also für pubertierende Menschen oder Erwachsenen unter dem schädlichen Einfluss von Alkohol. Ach ja, das ist ja die Definition von Partyspiel, ich Trottel ;-)

    Jeder bekommt am Anfang 10 Begriffskarten, auf denen Worte, bzw. Phrasen stehen. Sachen wie:

    Bundesliga

    Klassenstreber

    Kölsch

    Mettigel

    aber auch

    Ein Stock in der Rosette

    oder

    Ambitionierter Kotnascher!

    Begriffe aus dem täglichen Leben also. Derjenige, der an der Reihe ist, zieht dann eine BAM!-Karte und liest diese vor. Da stehen dann Sätze drauf, wie beispielsweise

    BAM! wird bei Frauen und Männern unterschiedlich wert geschätzt.

    Nach gutem Sex wünsche ich mir BAM!

    Mit 16 wollte ich nur BAM!, jetzt will ich nur noch BAM!

    Alle anderen Spieler legen nun die Begriffskarte verdeckt vor sich hin, die sie im Kombination mit dem Satz für lustig halten. Der Vorleser nimmt nun alle Karten an sich, mischt diese und liest seinen Satz nochmals vor, setzt allerdings die Wörter auf der Karte anstelle des BAM! ein. Sollte eine Karte zwei dieser BAMs enthalten, muss man natürlich auch zwei Begriffskarten abgeben. In diesem Fall ist beim mischen zu beachten, dass die Kartenpärchen nicht getrennt werden.

    Beim Vorlesen ist das Gelächter dann groß (Je mehr Alk im Spiel war, desto mehr Gelächter) und der Vorleser entscheidet dann, welche Kombination ihm am besten und welche am wenigsten gefallen hat. Der “Gewinner” bekommt seine Begriffskarte als Pluspunkt, der “Verlierer” die BAM!-Karte als Minuspunkt.

    DIe Rückseite vn BAM!
    DIe Rückseite vn BAM!

    Wann ist das Spiel zu Ende?

    Ganz einfach, wenn ihr keine Lust mehr habt. Am Ende zählt man seine Punkte und derjenige, der die meisten hat, hat gewonnen. Aber darauf kommt es gar nicht an. Hier ist eindeutig der Weg das Ziel.

    Ich bin mir sehr sicher, das BAM! als ernsthaftes Spiel im kompetitiven Umfeld überhaupt nicht funktioniert, ja, überhaupt nicht funktionieren kann. Dazu ist die Auswertung viel zu schwammig, zu sehr auf persönliche Geschmäcker fokussiert.

    Nach der Party verschwand es auch mal wieder im Spieleschrank und wird dort wieder eine Zeitlang vor sich hin doomen. Aber die nächste Party kommt bestimmt und dann werde ich mich wieder an dieses Spiel erinnern. Ob ich es dann rausholen werde, hängt davon ab, wie voll meine Gäste zu dem Zeitpunkt sind. Solange sie sich mit ihrem Zustand irgendwo zwischen gerade noch fahrtüchtig und Verlust der Muttersprache befinden, kommt BAM! in die engere Auswahl, ganz definitiv.



  • Featured Image PlayThisOne: RoboRama – Review

    RoboRama von Playthisone erinnert nicht nur von der Schachteloptik her an RoboRally. Allerdings hat man anders, als beim Richard Garfield Klassiker, hier nicht nur einen Roboter, der einen Slalom durch eine Fabrik voller gefährlicher Hindernisse fahren muss, sondern gleich 4 Stück, die allerdings “nur” in die gegenüber liegende Spielfeldecke gebracht werden sollen.

    Man bewegt immer nur einen Roboter pro Zug, das Ganze mittels Programmkärtchen, die die Zahlen von 1-5 tragen, bzw. das Programmsymbol.

    Jeden Zug entscheide ich mich, welches Kärtchen ich nutze und schiebe es, als Zeichen seiner Benutzung, ein Stück nach oben. Ziehen kann man nur in eine Richtung, entweder horizontal oder vertikal und immer nur die komplette Anzahl an Felder (bzw. der Zahl, die auf dem benutzten Kärtchen steht) Sind alle meine Kärtchen verbraucht, habe ich verloren und das Spiel ist aus. Ganz einfach… Continue reading  Post ID 2232



  • Featured Image Pegasus/AEG – Love Letter

    Love Letter ist, das möchte ich jetzt schon konstatieren, ein Spiel, das trotz oder gerade wegen seines sehr geringen Umfangs (Das Spielmaterial betreffend) zu überzeugen weiß. Gerade mal 16 Spielkarten und eine Hand voller Holzherzen ist notwendig, um in einer Gruppe mit 2-4 Spielern für gute Unterhaltung zu sorgen. Wobei man ganz klar sagen muss, das der deutschen Version zwar das schöne Samtsäckchen der US-Ausgabe abgeht, das Spielmaterial dafür aber um längen hochwertiger ist. Schöne, übergroße und extradicke Spielkarten und die bereits erwähnten Holzherzen sind halt schon überzeugend. Continue reading  Post ID 2230



  • Featured Image Space Cowboys / Asmodee – Splendor

    Einer der Kandidaten dieses Jahr der Wahl zum Spiel des Jahres war Splendor, welches bei den Space Cowboys im Vertrieb von Asmodee erschienen ist. Wie wir inzwischen wissen, hat es gegenüber Camel Up (Pegasus) den Kürzeren gezogen. Doch allein die Tatsache, dass es in die engere Auswahl geschafft hat, reicht aus, das ich mich mit dem Spiel beschäftigt habe.

    Vorneweg sei gesagt, das mir Splendor von den drei Kandidaten dieses Jahr am Besten gefallen hat. Daran trägt nicht zuletzt das Spielmaterial ein Mitschuld, neben 90 Entwicklungskarten und 10 Adligenkärtchen (allesamt hübsch illustriert) finden sich noch 40 Chips (5 verschiedene Edelsteine und Gold/Joker) in der Schachtel. Während die meisten Spiele derartige Chips aus Pappe verwenden, finden wir hier illustrierte Pokerchips, die wirklich wertig in der Hand liegen. Klar, eigentlich komplett unnötig und mit Sicherheit auch ein Kostenfaktor, aber es fühlt sich einfach gut an! Continue reading  Post ID 2219



  • Featured Image Abyss – Im Rausch der Tiefe von Bombyx Review

    Wenn es dieses Jahr auf der SPIEL ein Produkt gab, für das der Begriff “Eyecandy” erfunden wurde, dann dürfte das wohl ABYSS von Bombyx sein. Meine Fresse, es ist nahezu unglaublich, welch Feuerwerk die Franzosen da mit ihrem Spiel abgefeuert haben. Allein schon die Idee, das Spiel mit 5 verschiedenen Covern (und ohne Logo auf der Vorderseite) in die Spieleläden zu bringen, zeugt davon, das auch der Verlag von der grafischen Opulenz überzeugt ist.

    Nur, was nützt das hübscheste Kleid, wenn die Prinzessin da drin eine elende Zicke ist?

    Dies galt es festzustellen und so nahm ich mir die mit gerade mal 12 (mit reichlichen Illustrationen und Beispielen versehenen) Seiten eher übersichtliche Anleitung zur Brust und vertiefte mich in das Spiel. Continue reading  Post ID 2209



  • Featured Image FFG/HDS: Reiner Knizia – Zeitalter des Krieges

    Es war einmal, im Jahre 2006, da erschuf der weise Reiner Knizia das Spiel Risiko Express. Und er sah, das es gut war! Die Mischung aus Risiko und Kniffel mit einem gewissen konfrontativen Charakter wusste zu gefallen und das Spiel fand seinen Weg in die Regale.

    2014…FFG bringt Zeitalter des Krieges auf den Markt (bzw. in Deutschland ja der Heidelberger Spieleverlag) und auch dieses Spiel ist von Reiner Knizia. Es ist eine Mischung aus Risiko und Kniffel mit einem gewissen konfrontativen Charakter, weiß zu gefallen und ist seit wenigen Wochen in den Regalen.

    Äh, Moment…das klingt ähnlich, sogar identisch? Das liegt vermutlich da dran, weil es sich um das gleiche Spiel handelt. Risiko Express ist schon seit einiger Zeit nicht mehr erhältlich und so hat FFG sich des Knizia-Klassikers angenommen, ein japanisches Thema drauf gepflanzt und neu auf den Markt gebracht. Continue reading  Post ID 2201